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Bhagavad Gita / Kapitel 13 / Vers 13
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Bhagavad Gita 13.13

Sanskrit
Hindi
Sanskrit

ज्ञेयं यत्तत्प्रवक्ष्यामि यज्ज्ञात्वामृतमश्नुते | अनादिमत्परं ब्रह्म न सत्तन्नासदुच्यते

Transliteration

jñeyaṃ yattatpravakṣyāmi yajjñātvāmṛtamaśnute . anādi matparaṃ brahma na sattannāsaducyate

Deutsch

Ich werde über das sprechen, was zu erkennen ist (jñeyam), durch dessen Erkenntnis man Unsterblichkeit erlangt. Das höchste Brahman ist ohne Anfang (anādi). Es wird weder als Sein noch als Nicht-Sein bezeichnet.

English

I shall speak of that which is to be known, by realizing which one attains Immortality. The supreme Brahman is without any beginning. That is called neither being nor non-being.

Erklärung — Deutsch

Der Herr preist das, was erkannt werden sollte (Para Brahman), um in Arjuna (oder jedem Zuhörer) einen intensiven Wunsch zu wecken, Es zu erkennen. Brahman kann nicht mit Worten wie Sein oder Nicht-Sein ausgedrückt werden, weil Brahman keiner Klasse oder Gattung angehört, wie ein Brahmane, eine Kuh oder ein Pferd. Es hat keine Eigenschaft wie Weißheit, Schwarzheit usw. Es hat keine Beziehung oder Verbindung zu etwas anderem, weil Es eins ohne ein Zweites ist. Es ist kein Objekt irgendeines Sinnes. Es ist jenseits der Reichweite von Geist und Sinnen. Es ist handlungslos. Es ist das große transzendente und unmanifestierte Absolute. Es ist immer das zeugende Subjekt in allen Objekten. Die Veden erklären nachdrücklich, dass Brahman ohne Attribute, Aktivität, Anhaftung oder Teile ist. In Kapitel IX, Vers 19 wurde gesagt, dass Er das Sein und auch das Nicht-Sein ist. Nun wird gesagt, dass Er weder Sein noch Nicht-Sein ist. Dies mag den Lesern wie ein Widerspruch erscheinen, ist es aber nicht. Obwohl das Manifeste (vergängliche) und das Unmanifeste (unvergängliche) Universum beides Formen Brahmans sind, ist Er jenseits von beiden. (Vgl. VII.2, XV.16, 17 und 18)

Erklärung — English

The Lord praises that which ought to be known (Para Brahman) in order to create in Arjuna (or any hearer) an intense desire to know It.Brahman cannot be expressed in words like being or nonbeing? because Brahman does not belong to any class or genus like a Brahmana? cow or horse. It has no ality like whiteness? blackness? etc. It has no relation or connection with anything else? because It is one without a second. It is no object of any sense. It is beyond the reach of the mind and the senses. It is actionless. It is the great transcendental and unmanifested Absolute. It is always the witnessing subject in all objects.The Vedas emphatically declare that Brahman is without attributes? activity? attachment or parts.In chapter IX. 19 it was stated that He is the being and also the nonbeing. It is now stated that He is neither being nor nonbeing. This would seem to the readers to be a contradiction in terms but it is not so. Though the manifest (perishable) and the unmanifest (imperishable) universe are both forms of Brahman? He is beyond both these. (Cf.VII.2XV.16?17and18)

Sanskrit
Deutsch
English
jñeyam
zu erkennen
has to be known
yat
das
which
tat
jenes
that
pravakṣyāmi
(ich) werde verkünden
will declare
yat
das
which
jñātvā
erkennend
knowing
amṛtam
Unsterblichkeit
immortality
aśnute
(man) erlangt
attains to
anādimat
das Anfangslose
the beginningless
param
höchste
supreme
Brahman
Brahman
Brahman
na
nicht
not
sat
Sein
being
tat
jenes
that
na
nicht
not
asat
Nicht-Sein
nonbeing
ucyate
wird genannt.
is called.
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Mehr aus Kapitel 13

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13.1Arjuna sprach: Prakriti und Purusha, ebenso das Feld (Kshetra) und den Kenner des Feldes (Kshetrajña), dies möchte ich wissen, sowie Wissen (Jnana) und das zu Wissende (Jneya), o Keshava.13.2Der Segensreiche Herr sprach: „O Sohn der Kunti, dieser Körper wird als das ‚Feld‘ bezeichnet. Jene, die darin bewandert sind, nennen den, der sich dessen bewusst ist, den ‚Kenner des Feldes‘.“13.3Und, o Spross der Bharata-Dynastie, verstehe Mich als den ‚Kenner des Feldes‘ in allen Feldern. Nach Meiner Ansicht ist jenes Wissen, welches das Wissen vom Feld und vom Kenner des Feldes ist.13.4Höre von Mir in Kürze über all das, was dieses Feld ist und wie es beschaffen ist; was seine Veränderungen sind und aus welcher Ursache welche Wirkung entsteht; und wer Er ist und was Seine Kräfte sind.13.5Es wurde auf vielfältige Weise von den Rishis besungen, getrennt durch die verschiedenen Arten der vedischen Texte und auch durch die rationalen und überzeugenden Sätze selbst, die auf Brahman hinweisen und zu Ihm führen.13.6Die großen Elemente, Egoismus, Intellekt und das Unmanifeste selbst; die zehn Organe und das eine, und die fünf Objekte der Sinne;13.7Wunsch, Abneigung, Glück, Leid, das Aggregat (von Körper und Organen), Empfindungsfähigkeit, Standhaftigkeit – dieses Feld, zusammen mit seinen Modifikationen, wurde kurz beschrieben.13.8Demut, Unprätentiösität, Gewaltlosigkeit, Nachsicht, Aufrichtigkeit, Dienst am Lehrer, Reinheit, Standhaftigkeit, Kontrolle von Körper und Organen;13.9Nicht-Anhaftung an die Objekte der Sinne und auch Abwesenheit von Egoismus; das Erkennen des Übels in Geburt, Tod, Alter, Krankheiten und Leiden;13.10Nicht-Anhaftung und fehlende Zuneigung zu Söhnen, Ehefrauen, Heimen usw. und ständige Gleichmut des Geistes hinsichtlich des Erlangens des Erwünschten und des Unerwünschten;