भक्त्या मामभिजानाति यावान्यश्चास्मि तत्त्वतः | ततो मां तत्त्वतो ज्ञात्वा विशते तदनन्तरम्
bhaktyā māmabhijānāti yāvānyaścāsmi tattvataḥ . tato māṃ tattvato jñātvā viśate tadanantaram
Durch Hingabe erkennt er Mich in Wahrheit, wie groß und wer Ich bin. Dann, Mich in Wahrheit erkannt habend, geht er danach (in Mich) ein.
Through devotion he knows Me in reality, as to what and who I am. Then, having known Me in truth, he enters (into Me) immediately after that (Knowledge).
Mein Devotee, o Arjuna, der durch einseitige und unerschütterliche Hingabe die Einheit mit Mir erlangt hat, ist wahrlich Mein eigenes Selbst. Hingabe gipfelt im Wissen. Hingabe beginnt mit zwei und endet in eins. Parā Bhakti (höchste Hingabe) und Jñāna sind eins. Hingabe ist die Mutter. Wissen ist der Sohn. Durch Hingabe erkennt er, dass Ich allgegenwärtiges reines Bewusstsein bin; er erkennt, dass Ich nicht-dual, ungeboren, unvergänglich, ursachlos, selbstleuchtend, unteilbar, unveränderlich bin; er erkennt, dass Ich frei von allen Unterschieden bin, die durch die begrenzenden Attribute verursacht werden; er erkennt, dass Ich die Stütze, Quelle, Gebärmutter, Basis und das Substrat von allem bin; er erkennt, dass Ich der Herrscher aller Wesen bin; er erkennt, dass Ich der Höchste Puruṣa, der Beherrscher der Māyā bin und dass diese Welt nur ein bloßer Schein ist. So Mich in Wahrheit oder im Wesentlichen erkennend, tritt er unmittelbar nach dem Erlangen der Selbsterkenntnis in Mich ein. Der Akt des Erkennens und der Akt des Eintretens sind keine zwei getrennten Akte. Erkennen ist Werden. Erkennen ist das Erlangen der Selbsterkenntnis. Das zu erkennen, ist Das zu werden. Eintreten ist Das zu erkennen oder zu werden. Eintreten ist das Erlangen der Selbsterkenntnis oder Selbstverwirklichung. Dies alles ist nur Wortspielerei. Erkennen und Eintreten sind synonyme Begriffe. Es ist sehr schwierig, transzendentale spirituelle Angelegenheiten zu verstehen oder zu begreifen. Die Lehrer verwenden verschiedene Begriffe oder Ausdrücke, Analogien, Vergleiche, Gleichnisse, Geschichten usw., um dem Aspiranten die Materie klar und verständlich zu machen. Worte sind unvollkommen und Sprachen sind mangelhaft. Sie können die inneren spirituellen Erfahrungen nicht vollständig ausdrücken. Der Lehrer drückt den Schülern oder Aspiranten diese spirituellen Ideen auf die eine oder andere Weise aus. Der Aspirant selbst muss das Selbst verwirklichen. Das liegt jenseits der Reichweite von Worten, Ausdrücken oder Analogien von Vergleichen. Wie kann es Vergleiche für dieses nicht-duale Brahman geben? Diese Worte sind eine Art Hilfe oder Stütze für die Aspiranten, um sich am Anfang darauf zu stützen, um spirituelle Angelegenheiten zu verstehen. Wenn er das Selbst verwirklicht, sind diese Worte für ihn wertlos. Er selbst wird eine Verkörperung des Wissens.
My devotee? O Arjuna? who has attained to union with Me through singleminded and unflinching devotion is verily My very Self. Devotion culminates in knowledge. Devotion begins with two and ends in one. ParaBhakti (supreme devotion) and Jnana are one. Devotion is the mother. Knowledge is the son. By devotion he knows that I am allpervading pure,consciousness he knows that I am nondual? unborn? decayless? causeless? selfluminous? indivisible? unchanging he knows that I am destitute of all the differences caused by the limiting adjuncts he knows that I am the support? source? womb? basis? and substratum of everything he knows that I am the ruler of all beings he knows that I am the Supreme Purusha? the controller of Maya? and that this world is a mere appearance. Thus knowing Me in truth or in essence? he enters into Me soon after attaining Selfknowledge.The act of knowing and the act of entering are not two distinct acts. Knowing is becoming. Knowing is attaining Selfknowledge. To know That is to become That. Entering is knowing or beoming That. Entering is the attainment of Selfknowledge or Selfrealisation. These are all jugglery of words only. Knowing and entering are synonymous terms. It is very difficult to understand or comprehend transcendental spiritual matters. The teachers use various terms or expressions? analogies? similes? parables? stories? etc. to make the aspirant grasp the matter clearly and lucidly. Words are imperfect and languages are defective. They cannot fully express the inner spiritual experiences. The teacher somehow or other expresses to the students or aspirants these spiritual ideas. The aspirant himself will have to realise the Self. That is beyond the reach of words of expressions or analogies of similes. How can there be similes for that nondual Brahman These words are a sort of help or prop for the aspirants to lean upon in the beginning to understand spiritual matters. When he realises the Self? these words are of no value to him. He himself becomes an embodiment of knowledge.