न बुद्धिभेदं जनयेदज्ञानां कर्मसङ्गिनाम् | जोषयेत्सर्वकर्माणि विद्वान्युक्तः समाचरन्
na buddhibhedaṃ janayedajñānāṃ karmasaṅginām . joṣayetsarvakarmāṇi vidvānyuktaḥ samācaran
Der Wissende sollte keine Verwirrung im Geist der Unwissenden stiften, die an das Karma gebunden sind. Indem er selbst ausgeglichen handelt, sollte er sie dazu anleiten, alle Pflichten zu erfüllen.
The enlightened man should not create disturbance in the beliefs of the ignorant, who are attached to work. Working, while himself remaining deligen [Some translate yuktah as, 'in the right manner'. S. takes it in the sense of Yoga-yuktah, merged in yoga.-Tr.], he should make them do [Another reading is yojayet, meaning the same as josayet.-Tr.] all the duties.
Ein Unwissender sagt sich vielleicht: 'Ich werde diese Handlung ausführen und ihre Früchte genießen.' Ein weiser Mensch sollte seinen Glauben nicht erschüttern. Im Gegenteil, er sollte selbst ein Beispiel geben, indem er seine Pflichten gewissenhaft, aber ohne Anhaftung erfüllt. Der Weise sollte die Unwissenden auch überzeugen, ihre Pflichten niemals zu vernachlässigen. Bei Bedarf sollte er ihnen anschaulich das Glück vor Augen führen, das sie hier und im Jenseits durch die Erfüllung solcher Pflichten erfahren würden. Wenn ihre Herzen mit der Zeit gereinigt sind, könnte der Weise in ihnen die Samen des Karma Yoga (selbstloser Dienst ohne Verlangen) säen.
An ignorant may says to himelf? I shall do this action and thery enjoy its fruit. A wise man should not unsettle his belief. On the contrary he himself should set an example by performing his duties diligently but without attachment. The wise man should also persuade the ignorant never to neglect their duties. If need be? he should place before them in vivid colours the happiness they would enjoy here and hereafter by discharging such duties. When their hearts get purified in course of time? the wise man could sow the seeds of Karma Yoga (selfless service without deire) in them.