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Bhagavad Gita / Kapitel 3 / Vers 17
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Bhagavad Gita 3.17

Englisch
Sanskrit
Hindi
Sanskrit

यस्त्वात्मरतिरेव स्यादात्मतृप्तश्च मानवः | आत्मन्येव च सन्तुष्टस्तस्य कार्यं न विद्यते

Transliteration

yastvātmaratireva syādātmatṛptaśca mānavaḥ . ātmanyeva ca santuṣṭastasya kāryaṃ na vidyate

Deutsch

Doch der Mensch, der sich nur am Selbst (Atman) erfreut, im Selbst (Atman) zufrieden ist und nur im Selbst (Atman) Genüge findet – für ihn gibt es keine Pflicht zu erfüllen.

English

But that man who rejoices only in theSelf and is satisfied with the Self, and is contented only in the Self-for him there is no duty to perform.

Erklärung — Deutsch

Der Weise ist für sein Glück nicht von äußeren Objekten abhängig. Er ist vollkommen zufrieden im Selbst (Atman). Er findet seine Freude, Glückseligkeit und Zufriedenheit in seinem eigenen Selbst. Für einen solchen Weisen, der das Wissen vom Selbst besitzt, gibt es nichts mehr zu tun. Er hat bereits alle Handlungen vollbracht, alle seine Wünsche erfüllt und vollständige Zufriedenheit erlangt. (Vgl. II.55).

Erklärung — English

The sage does not depend on external objects for his happiness. He is ite satisfied with the Self. He finds his joy? bliss and contentment within his own Self. For such a sage who has knowledge of the Self? there is nothing to do. He has already done all actions. He has satisfied all his desires. He has complete satisfaction. (Cf.II.55).

Sanskrit
Deutsch
English
yaḥ
wer
who
tu
aber
but
ātmaratiḥ
sich am Selbst (ātman) erfreuend
who rejoices in the Self
eva
nur
only
syāt
sei
may be
ātmatṛptaḥ
im Selbst (ātman) zufrieden
satisfied in the Self
ca
und
and
mānavaḥ
der Mensch
the man
ātmani
im Selbst (ātman)
in the Self
eva
nur
only
ca
und
and
santuṣṭaḥ
zufrieden
contented
tasya
dessen
his
kāryam
zu verrichtende Arbeit, Pflicht
work to be done
na
nicht
not
vidyate
existiert, ist.
is.
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Mehr aus Kapitel 3

Alle Verse anzeigen →
3.1Arjuna sprach: O Janardana (Krishna), wenn es Deine Meinung ist, dass Weisheit dem Handeln überlegen ist, warum drängst Du mich dann zu schrecklichem Handeln, o Kesava?3.2Du verwirrst meinen Verstand, gleichsam durch widersprüchliche Worte! Sage mir gewiss eines davon, wodurch ich das höchste Gut erlangen möge.3.3Der Erhabene Herr sprach: O Makelloser, eine zweifache Beständigkeit wurde in dieser Welt von Mir einst verkündet: durch den Jnana-Yoga für die Menschen der Erkenntnis und durch den Karma-Yoga für die Yogis.3.4Ein Mensch erlangt nicht die Handlungsfreiheit durch das Nichtbeginnen von Handlungen; noch erreicht er Vollkommenheit allein durch Entsagung.3.5Denn niemand verweilt auch nur einen Augenblick untätig. Denn alle werden hilflos zur Handlung gezwungen durch die gunas, die aus der Prakriti geboren sind.3.6Wer die Handlungsorgane zurückhält, aber mit dem Geist die Sinnesobjekte erinnert, dessen Seele ist getäuscht; er wird ein Heuchler genannt.3.7Wer aber, o Arjuna, die Sinne mit dem Geist beherrscht und mit den Handlungsorganen den Karma-Yoga beginnt, ohne Anhaftung – der ist überlegen.3.8Verrichte du die vorgeschriebene Handlung, denn Handeln ist besser als Nichthandeln. Und durch Nichthandeln wäre selbst die Erhaltung deines Körpers nicht möglich.3.9Diese Welt ist durch Handlungen gebunden, außer durch jene, die für yajña bestimmt sind. Darum, o Kaunteya, verrichte Handlungen für Ihn, frei von Anhaftung.3.10Einst, nachdem Prajāpati die Geschöpfe zusammen mit den Yajñas erschaffen hatte, sprach er: 'Durch dies möget ihr euch mehren. Dies sei euch die Erfüllerin eurer Wünsche.'