यत्तदग्रे विषमिव परिणामेऽमृतोपमम् | तत्सुखं सात्त्विकं प्रोक्तमात्मबुद्धिप्रसादजम्
yattadagre viṣamiva pariṇāme.amṛtopamam . tatsukhaṃ sāttvikaṃ proktamātmabuddhiprasādajam
Das, was am Anfang wie Gift ist, aber am Ende nektargleich, und das aus der Reinheit des eigenen Intellekts entsteht – dieses Glück wird als sāttvisch bezeichnet.
That which is like poison in the beginning, but comparable to nectar in the end, and which, arises from the purity of one's intellect-that joy is spoken of as born of sattva.
Agre viṣam iva (wie Gift am Anfang): Am Anfang ist es mit viel Schmerz verbunden, da man die sinnlichen Objekte und Annehmlichkeiten aufgeben und strenge Entbehrungen und rigorose Sādhanā praktizieren muss. Man muss eine schwere Prüfung durchmachen, wenn man Yama, Niyama, Tapas und verschiedene andere Gelübde praktiziert. Man muss Leidenschaftslosigkeit oder Gleichgültigkeit gegenüber sinnlichen Vergnügen kultivieren. Dies bereitet anfangs viel Schmerz. Auch die Praxis der Konzentration und Meditation bereitet anfangs Schmerz. Die Unterwerfung der Sinne ist ebenfalls sehr mühsam. Die Brechnuss ist sehr bitter. Man empfindet viel Unbehagen, wenn man eine Mischung einnimmt, die Brechnuss enthält. Aber man gewinnt am Ende viel Freude, wenn man Kraft und guten Appetit bekommt und seine Dyspepsie geheilt ist. Ebenso trinkt der Aspirant am Ende den Nektar der Unsterblichkeit, erlangt die höchste Erkenntnis, erfreut sich nach Herzenslust am Selbst und genießt höchsten Frieden und ewige Glückseligkeit. Proktam bedeutet: Es wird von den Weisen erklärt. Ātmabuddhiprasādajam bedeutet: geboren aus der Reinheit des eigenen Intellekts oder geboren aus der direkten, vollkommenen und klaren Erkenntnis des Brahman oder des unsterblichen, selbstleuchtenden, ewigen und höchsten Selbst oder des Absoluten. Das individuelle Selbst erfährt sāttvisches Glück, wenn es die Einheit mit dem höchsten Selbst erkennt. Das so geborene Vergnügen ist sāttvisch (vgl. VI.1,2).
Agree vishma iva In the beginning it is attended with much pain as one has to abandon the sensual objects and comforts and practise severe austerities and rigorous Sadhana. He has to undergo a severe ordeal when he practises Yama? Niyama? Tapas and various other vows. He has to cultivate dispassion or indifference to sensual pleasures. This gives him much pain at first. The practice of concentration and meditation also gives pain the beginning. Subjugation of the senses is also very troublesome. Nux vomica is very bitter. One feels much discomfort when he takes a mixture that contains nux vomica. But he derives much pleasure in the end when he gets vigour and good appetite and when his dyspepsia is cured. Even so the aspirant drinks the nectar of immortality in the end? attains the highest knowledge? rejoices in the,Self to his hearts content and enjoys supreme peace and eternal bliss.Proktam It is declared by the wise.Atmabuddhiprasadajam Born as purity of ones own intellect or born of the direct? perfect and clear knowledge of Brahman or the immortal? selfluminous? eternal and supreme Self or the Absolute. The individual self experiences Sattvic happiness when it realises union with the highest Self.The pleasure so born is Sattvic. (Cf.VI.1?2)