इच्छाद्वेषसमुत्थेन द्वन्द्वमोहेन भारत | सर्वभूतानि सम्मोहं सर्गे यान्ति परन्तप
icchādveṣasamutthena dvandvamohena bhārata . sarvabhūtāni sammohaṃ sarge yānti parantapa
O Spross der Bharata-Dynastie, O Bezwinger der Feinde, aufgrund der Täuschung durch die Dualität, die aus Zuneigung und Abneigung entsteht, werden alle Geschöpfe zur Zeit ihrer Geburt verwirrt.
O scion of the Bharata dynasty, O destroyer of foes, due to the delusion of duality arising from likes and dislikes, all creatures become bewildered at the time of their birth.
Wo Freude ist, ist Raga oder Anhaftung; wo Schmerz ist, ist Dvesha oder Abneigung. Im Menschen gibt es den Instinkt, seinen Körper zu erhalten. Der Mensch wünscht sich jene Objekte, die zur Erhaltung des Körpers beitragen. Er möchte jene Objekte loswerden, die dem Körper und dem Geist Schmerz bereiten. Aufgrund der Täuschung, die durch die Paare der Gegensätze verursacht wird, entstehen Verlangen und Abneigung, und der Mensch kann die Dinge nicht so erkennen, wie sie sind, nicht einmal dieses äußere Universum der Sinneserfahrung. Und es versteht sich von selbst, dass in einem Menschen, dessen Intellekt von Verlangen und Abneigung überwältigt ist, das transzendentale Wissen des innersten Selbst nicht entstehen kann. Raga (Anziehung) und Dvesha (Abstoßung), Freude und Schmerz, Hitze und Kälte, Glück und Elend, Jubel und Trauer, Erfolg und Misserfolg, Tadel und Lob, Ehre und Unehre sind die Dvandvas oder die Paare der Gegensätze. Verlangen und Abneigung (oder Anziehung und Abstoßung) führen alle Wesen in die Täuschung und dienen als Hindernisse für das Erwachen des Wissens vom Selbst. Wer dessen Intellekt durch die Täuschung, die durch die Paare der Gegensätze verursacht wird, verdunkelt ist, ist nicht in der Lage zu erkennen: 'Ich bin das Selbst.' Daher verehrt er Mich nicht als das Selbst. Wer ein Opfer von Raga-Dvesha ist, verliert die Fähigkeit zur Unterscheidung. Er wünscht, dass angenehme Objekte ewig dauern und dass unangenehme Objekte sofort verschwinden. Wie könnte dies sein? Objekte, die in Zeit, Raum und Kausalität bedingt sind, werden vergehen. Was jetzt angenehm ist, wird nach einiger Zeit unangenehm werden. Der Geist schwankt ständig. Er verlangt nach Abwechslung und ist von Monotonie angewidert.
Where there is pleasure there is Raga or attachment where there is pain there is Dvesha or aversion. There is the instinct in man to preserve his body. Man wishes to attain those objects which help the preservation of the body. He wishes to get rid of those objects which give pain to the body and the mind. On account of delusion caused by the pairs of opposites? desire and aversion spring up and man cannot get the knowledge of the things as they are? even of this external universe of senseexperience and it needs no saying that in a man whose intellect is overwhelmed by desire and aversion there cannot arise the transcendental knowledge of the innermost Self.Raga (attraction) and Dvesha (repulsion)? pleasure and pain? heat and cold? happiness and misery? joy and sorrow? success and failure? censure and priase? honour and dishonour are the Dvandvas or the pairs of opposites. Desire and aversion (or attraction and repulsion) induce delusion in all beings and serve as obstacles to the dawn of the knowledge of the Self.He whose intellect is obscured by the delusion caused by the pairs of opposites is not able to realise I am the Self. Therefore he does not adore Me as the Self.He who is a victim of RagaDvesha loses the power of discrimination. He wishes that pleasant objects should last for ever and that disagreeable or unpleasant objects should disappear immediately. How could this be Objects that are conditioned in time? space and causation will perish. That which is agreeable and pleasant now will become disagreeable and unpleasant after some time. The mind is ever fluctuating. It demands variety and gets disgusted with monotony.