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Bhagavad Gita / Kapitel 7 / Vers 3
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Bhagavad Gita 7.3

Englisch
Sanskrit
Hindi
Sanskrit

मनुष्याणां सहस्रेषु कश्चिद्यतति सिद्धये | यततामपि सिद्धानां कश्चिन्मां वेत्ति तत्त्वतः

Transliteration

manuṣyāṇāṃ sahasreṣu kaścidyatati siddhaye . yatatāmapi siddhānāṃ kaścinmāṃ vetti tattvataḥ

Deutsch

Unter Tausenden von Menschen strebt kaum einer nach Vollkommenheit (Siddhi). Und selbst unter den Strebenden, die zur Vollkommenheit gelangt sind, kennt Mich vielleicht nur einer wahrhaftig.

English

Among thousands of men a rare one endeavours for perfection. Even of the perfected ones who are diligent, one perchance knows Me in truth.

Erklärung — Deutsch

Dieser Vers unterstreicht die Seltenheit und Schwierigkeit, die höchste spirituelle Erkenntnis zu erlangen. Er zeigt, dass nur wenige Menschen überhaupt den Weg zur Vollkommenheit einschlagen und noch weniger den Herrn in Seiner wahren Essenz erkennen können, selbst unter denen, die bereits auf diesem Pfad fortgeschritten sind.

Erklärung — English

Mark how difficult it is to attain to the knowledge of the Self or to how Brahman in essence. Siddhanam literally means those who have attained to perfection (the perfected ones) but here it means only those who strive to attain perfection.Those who purchase diamonds? rubies or pearls are few. Those who study the postgraduate course are few. Even so those who attempt for Selfrealisation and who actually know the Truth in essence are few only. The liberated ones (Jivanmuktas) are rare. Real Sadhakas are also rare. The,knowledge of the Self bestows incalculable fruits on man? viz.? immortality? eternal bliss? perennial joy and everlasting peace. It is very difficult to attain to this knowledge of the Self. But a good and earnest spiritual aspirant (Sadhaka) who is endowed with a strong determination and iron resolve? and who is eipped with the four means to salvation can easily obtain the knowledge of the Self.

Sanskrit
Deutsch
English
मनुष्याणाम् (manuṣyāṇām)
von Menschen
of men
सहस्रेषु (sahasreṣu)
unter Tausenden
among thousands
कश्चित् (kaścit)
irgendeiner, kaum einer
some one
यतति (yatati)
strebt
strives
सिद्धये (siddhaye)
nach Vollkommenheit (Siddhi)
for perfection
यतताम् (yatatām)
der Strebenden
of the striving ones
अपि (api)
sogar
even
सिद्धानाम् (siddhānām)
der Erfolgreichen, der Vollkommenen (hier: der Strebenden)
of the successful ones
कश्चित् (kaścit)
irgendeiner, kaum einer
some one
माम् (mām)
Mich
Me
वेत्ति (vetti)
kennt
knows
तत्त्वतः (tattvataḥ)
in Wahrheit, im Wesentlichen.
in essence.
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Mehr aus Kapitel 7

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7.1Der Heilige Herr sprach: O Partha, höre, wie du, mit auf Mich gerichtetem Geist, Yoga praktizierend und Zuflucht bei Mir suchend, Mich zweifellos und in Fülle erkennen wirst.7.2Ich werde dir dieses Wissen, das mit direkter Erkenntnis (Vijñānam) verbunden ist, vollständig darlegen, nach dessen Erkenntnis hier nichts Weiteres mehr zu wissen übrigbleibt.7.4Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther (Raum), Manas (Geist), Buddhi (Intellekt) und auch Ahamkara (Ego) – so ist diese Meine Prakriti (Natur) achtfach geteilt.7.5O du Starkarmiger, dies ist die niedere (Prakriti). Wisse aber, dass Meine andere Prakriti, die höhere, die Form der individuellen Seelen (Jivas) angenommen hat und durch die dieses Universum erhalten wird.7.6Erkenne so, dass alle Wesen (fühlende und nicht-fühlende) diese beiden (Prakritis) als ihren Ursprung haben. Ich bin der Ursprung und auch die Auflösung des gesamten Universums.7.7Es gibt nichts Höheres als Mich, o Dhananjaya. Alles dies ist in Mir aufgereiht, wie Perlen auf einer Schnur.7.8O Kaunteya, Ich bin der Geschmack im Wasser, Ich bin der Glanz von Mond und Sonne; das Om in allen Veden, der Klang im Äther (Raum) und die Manneskraft in den Menschen.7.9Ich bin auch der reine Duft in der Erde; der Glanz im Feuer, das Leben in allen Wesen und die Askese der Asketen.7.10O Partha, wisse, dass Ich der ewige Same aller Wesen bin. Ich bin die Buddhi (Intelligenz) der Intelligenten, Ich bin der Tejas (Glanz, Mut) der Glanzvollen/Mutigen.7.11Und der Starken bin Ich die Kraft, die frei ist von Leidenschaft und Anhaftung. Unter den Geschöpfen bin Ich das Verlangen, das dem Dharma nicht widerspricht, o Bharatarshabha.