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Bhagavad Gita / Kapitel 7 / Vers 12
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Bhagavad Gita 7.12

Englisch
Sanskrit
Hindi
Sanskrit

ये चैव सात्त्विका भावा राजसास्तामसाश्च ये | मत्त एवेति तान्विद्धि न त्वहं तेषु ते मयि

Transliteration

ye caiva sāttvikā bhāvā rājasāstāmasāśca ye . matta eveti tānviddhi na tvahaṃ teṣu te mayi

Deutsch

Wisse, dass all die Zustände, die aus Sattva, Rajas und Tamas entstehen, allein aus Mir hervorgehen. Doch Ich bin nicht in ihnen; sie sind in Mir!

English

Those things that indeed are made of (the ality of ) sattva, and those things that are made of (the ality of) rajas and tamas, know them to have sprung from Me alone. However, I am not in them; they are in Me!

Erklärung — Deutsch

Die Welt ist von den drei Gunas – Sattva (Reinheit), Rajas (Leidenschaft) und Tamas (Trägheit) – durchdrungen, die alle bewussten und unbewussten Objekte bilden. Obwohl diese Wesen und Objekte aus Mir hervorgehen, bin Ich nicht in ihnen, sondern sie sind in Mir. Krishna ist die unabhängige Grundlage, auf der alles existiert, ähnlich wie das Meer die Wellen trägt, aber nicht von ihnen getragen wird.

Erklärung — English

This is a world of the three Gunas? viz.? Sattva (purity)? Rajas (passion) and Tamas (inertia). All sentient and insentient objects are the aggregate of these three alities of Nature. One ality predominates in them and the predominant ality imparts to the object its distinctive character or definite properties.In the gods? sages milk and green gram? Sattva is predominant. In Gandharvas (a class of celestials)? kings? warriors and chillies? Rajas is predominant. In demons? Sudras? garlic? onion and meat? Tamas is predominant.Though these beings and objects proceed from Me? I am not in them they are in Me. I am independent. I am the support for them they depend on Me just as the superimposed snake depends on the rope. The snake is in the rope? but the rope is never in the snake. The waves belong to the ocean but the ocean does not belong to the waves. (Cf.IX.4and6)

Sanskrit
Deutsch
English
ये
was auch immer
whatever
च
und
and
एव
sogar
even
सात्त्विकाः
sattvische (reine)
pure
भावाः
Zustände/Naturen
natures
राजसाः
rajasische (aktive)
active
तामसाः
tamasische (träge)
inert
च
und
and
ये
was auch immer
whatever
मत्तः
von Mir
from Me
एव
allein
even
इति
so
thus
तान्
sie
them
विद्धि
wisse
know
न
nicht
not
तु
aber
indeed
अहम्
Ich
I
तेषु
in ihnen
in them
ते
sie
they
मयि
in Mir.
in Me.
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Mehr aus Kapitel 7

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7.1Der Heilige Herr sprach: O Partha, höre, wie du, mit auf Mich gerichtetem Geist, Yoga praktizierend und Zuflucht bei Mir suchend, Mich zweifellos und in Fülle erkennen wirst.7.2Ich werde dir dieses Wissen, das mit direkter Erkenntnis (Vijñānam) verbunden ist, vollständig darlegen, nach dessen Erkenntnis hier nichts Weiteres mehr zu wissen übrigbleibt.7.3Unter Tausenden von Menschen strebt kaum einer nach Vollkommenheit (Siddhi). Und selbst unter den Strebenden, die zur Vollkommenheit gelangt sind, kennt Mich vielleicht nur einer wahrhaftig.7.4Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther (Raum), Manas (Geist), Buddhi (Intellekt) und auch Ahamkara (Ego) – so ist diese Meine Prakriti (Natur) achtfach geteilt.7.5O du Starkarmiger, dies ist die niedere (Prakriti). Wisse aber, dass Meine andere Prakriti, die höhere, die Form der individuellen Seelen (Jivas) angenommen hat und durch die dieses Universum erhalten wird.7.6Erkenne so, dass alle Wesen (fühlende und nicht-fühlende) diese beiden (Prakritis) als ihren Ursprung haben. Ich bin der Ursprung und auch die Auflösung des gesamten Universums.7.7Es gibt nichts Höheres als Mich, o Dhananjaya. Alles dies ist in Mir aufgereiht, wie Perlen auf einer Schnur.7.8O Kaunteya, Ich bin der Geschmack im Wasser, Ich bin der Glanz von Mond und Sonne; das Om in allen Veden, der Klang im Äther (Raum) und die Manneskraft in den Menschen.7.9Ich bin auch der reine Duft in der Erde; der Glanz im Feuer, das Leben in allen Wesen und die Askese der Asketen.7.10O Partha, wisse, dass Ich der ewige Same aller Wesen bin. Ich bin die Buddhi (Intelligenz) der Intelligenten, Ich bin der Tejas (Glanz, Mut) der Glanzvollen/Mutigen.