नास्ति बुद्धिरयुक्तस्य न चायुक्तस्य भावना | न चाभावयतः शान्तिरशान्तस्य कुतः सुखम्
nāsti buddhirayuktasya na cāyuktasya bhāvanā . na cābhāvayataḥ śāntiraśāntasya kutaḥ sukham
Für den Unsteten gibt es keine Weisheit, und für den Unsteten gibt es keine Meditation. Und für einen unmeditativen Menschen gibt es keinen Frieden. Wie kann es Glück geben für jemanden ohne Frieden?
For the unsteady there is no wisdom, and there is no meditation for the unsteady man. And for an unmeditative man there is no peace. How can there be happiness for one without peace?
Der Mensch, der seinen Geist nicht in der Meditation fixieren kann, kann keine Erkenntnis des Selbst haben. Der unstete Mensch kann keine Meditation praktizieren. Er kann weder intensive Hingabe zur Selbsterkenntnis noch ein brennendes Verlangen nach Befreiung oder Moksha haben. Wer keine Meditation praktiziert, kann keinen Seelenfrieden besitzen. Wie kann der Mensch, der keinen Seelenfrieden hat, Glück genießen? Verlangen oder Trishna (das Dursten nach Sinnesobjekten) ist der Feind des Friedens. Es kann kein Jota oder einen Hauch von Glück für einen Menschen geben, der nach sinnlichen Objekten dürstet. Der Geist wird immer unruhig sein und nach den Objekten verlangen. Nur wenn dieses Dursten stirbt, genießt der Mensch Frieden. Nur dann kann er meditieren und im Selbst ruhen.
The man who cannot fix his mind in meditation cannot have knowledge of the Self. The unsteady man cannot practise meditation. He cannot have even intense devotion to Selfknowledge nor can he have burning longing for liberation or Moksha. He who does not practise meditation cannot possess peace of mind. How can the man who has no peace of mind enjoy happinessDesire or Trishna (thirsting for senseobjects) is the enemy of peace. There cannot be an iota or tinge of happiness for a man who is thirsting for sensual objects. The mind will be ever restless? and will be hankering for the objects. Only when this thirsting dies? does man enjoy peace. Only then can he meditate and rest in the Self.