यततो ह्यपि कौन्तेय पुरुषस्य विपश्चितः | इन्द्रियाणि प्रमाथीनि हरन्ति प्रसभं मनः
yatato hyapi kaunteya puruṣasya vipaścitaḥ . indriyāṇi pramāthīni haranti prasabhaṃ manaḥ
Denn, o Sohn der Kunti (Kaunteya), die aufwieglerischen Sinne reißen gewaltsam den Geist eines weisen Menschen mit sich, selbst wenn er sich eifrig bemüht.
For, O son of Kunti, the turbulent organs violently snatch away the mind of an intelligent person, even while he is striving diligently.
Der Aspirant sollte zuerst die Sinne unter seine Kontrolle bringen. Die Sinne sind wie Pferde. Wenn man die Pferde perfekt unter Kontrolle hält, kann man sein Ziel sicher erreichen. Aufwieglerische Pferde werden einen auf dem Weg abwerfen. Ebenso werden die aufwieglerischen Sinne einen in die Objekte der Sinne schleudern, und man kann sein spirituelles Ziel, nämlich Param Dhama (die höchste Wohnstätte) oder die Wohnstätte des ewigen Friedens und der Unsterblichkeit oder Moksha (endgültige Befreiung), nicht erreichen. (Vgl. III.33, V.14).
The aspirant should first bring the senses under his control. The senses are like horses. If you keep the horses under your perfect control you can reach your destinaton safely. Turbulent horses will throw you down on the way. Even so the turbulent senses will hurl you down into the objects of the senses and you cannot reach your spiritual destination? viz.? Param Dhama (the supreme abode) or the abode of eternal peace and immortality or Moksha (final liberation). (Cf.III.33V.14).